die humoralen temperamente


Jeder Mensch besitzt eine individuelle Zusammenstellung der einzelnen Säfte. Daraus ergeben sich die einzelnen Temperamente: Sanguiniker, Choleriker, Melancholiker und Phlegmatiker. Diese können je nach Dominanzstärke des Hauptsaftes unterschiedlich ausgeprägt sein. Wer kennt nicht den typischen Choleriker, der sofort explodiert, wenn nicht alles nach seinem Kopf läuft? Oder der Phlegmatiker, welcher nur langsam in die Gänge kommt?

Gleichzeitig birgt jedes der 4 Temperamente individuelle Stärken und positive Eigenschaften:

 

Sanguiniker:

fröhliche, gesellige Menschen mit einem guten Gefühl für Stimmungslagen und grosser Begeisterungsfähigkeit

Choleriker:

Führungspersönlichkeiten mit einem hohen Mass an Energie und Vitalität

Melancholiker:

empfindsame Menschen mit Tiefgründigkeit und einem Faible für Kunst und Wissenschaft

Phlegmatiker:

gute Teamplayer, bringen Beständigkeit und behalten eine unerschütterliche Ruhe auch in stressigen Situationen.

 

Ist die individuelle Säftemischung im Ungleichgewicht, kann es zur Krankheitsentstehung kommen.

Hier einige typische Beschwerden, wenn sich zum Beispiel ein "Zuviel" eines Saftes im Körper gebildet hat:

  • Zuviel Sanguis: Nervosität, Schilddrüsenüberfunktion, Herz-Rythmusstörungen, Venenentzündungen...
  • Zuviel Chole: Jähzorn, Gastritis, trockene Bronchitis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen...
  • Zuviel Melanchole: Introvertiertheit, Arthrose, trockene Hautkrankheiten, Immunschwäche...
  • Zuviel Phlegma: Unentschlossenheit, ständige Müdigkeit, Kreislaufschwäche, Ödeme, Übergewicht..